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JAHRE ERFAHRUNG
Unsere Reisen
Stämme des Omo-Tals
Reisen Sie in Äthiopiens südliche Grenzregion, wo die Zeit stillsteht und alte Kulturen unberührt fortbestehen. Diese immersive kulturelle Expedition führt Sie in das lebendige Stammesleben des Omo-Tals – eine der kulturell vielfältigsten Regionen Afrikas, reich an Traditionen, Ritualen und beeindruckender visueller Identität.
Entdecken Sie Afrikas lebendes Museum der Völker im Omo-Tal, wo jahrhundertealte Traditionen den Alltag prägen.
- Stammesbegegnungen
- Authentische Zeremonien
- Einzigartige Körperkunst
- Einbaum-Flussüberquerungen
- Kulturelle Fotografie
- Abgelegene Dörfer
Hauptattraktionen
Erleben Sie die künstlerischen Traditionen der Karo, beobachten Sie das dramatische Bullensprungritual der Hamar und treffen Sie die Mursi-Frauen, die für ihre Tellerlippen bekannt sind. Besuchen Sie farbenfrohe Märkte, beobachten Sie Narbungsrituale und erleben Sie nomadische Lebensweisen entlang des Omo-Flusses. Von den hochgelegenen Häusern der Dorze bis zu den Daasanach am Turkana-See offenbart jeder Halt einen neuen kulturellen Ausdruck.
01
Mursi
Bekannt für ihre markanten Tellerlippen und die traditionellen Stockkämpfe gehören die Mursi zu den ikonischsten Stämmen des Tals. Frauen tragen kunstvolle Tonscheiben in der Unterlippe als Zeichen von Stärke und Schönheit, ein Brauch, der in der Jugend beginnt. Männer nehmen an rituellen Duellen mit langen Holzstäben teil – ein Test für Ausdauer und Stolz.
02
Hamar
Einer der visuell auffälligsten Stämme des Omo-Tals. Hamar-Frauen tragen dicke, ockerbeschichtete Haarzöpfe und vielschichtigen Perlenschmuck. Ihr Bullensprungritual, ein männlicher Übergangsritus, ist ein dramatisches Ereignis, bei dem der Initiand über die Rücken von Bullen rennt. Frauen spielen ebenfalls eine aktive Rolle und ertragen rituelle Peitschungen als Ausdruck von Loyalität – ein intensiver, aber bedeutender kultureller Moment.
03
Karo
Mit detailreicher Körperbemalung aus natürlicher Kreide und Mineralien drücken die Karo ihre Identität durch Kunst aus. Sie praktizieren Narbung zur Kennzeichnung von Erfolgen und zur Verschönerung des Körpers. Einst Viehhirten, widmen sie sich heute Landwirtschaft und Fischerei und haben am fruchtbaren Omo-Ufer eine einzigartige Flusskultur entwickelt.
04
Suri
Die Suri sind für ihre großen Tellerlippen, symbolische Narbungen und intensiven Stockkämpfe bekannt. Junge Männer kämpfen, um Mut zu beweisen, während Frauen die Landwirtschaft führen und Einkommen erwirtschaften. Der Stamm ist in Altersgruppen organisiert, die jeweils spezifische Rollen in Führung und Tradition haben.
05
Nyangatom
Im äußersten Südwesten lebend, pflegen die Nyangatom kriegerische Traditionen, geprägt von rituellen Narben und Ziegenopfern. Ihr sozialer Status zeigt sich besonders im Schmuck – insbesondere in den Perlenketten, die vom Vater an die Tochter weitergegeben werden. Ihr Leben wechselt zwischen Landwirtschaft am Fluss und Viehzucht im Inland.
06
Bodi
Nomadisch und viehzentriert sind die Bodi besonders für ihre jährliche Fettleibigkeitszeremonie bekannt. Junge Männer isolieren sich monatelang, um kalorienreiche Kost zu sich zu nehmen und beträchtlich zuzunehmen – ein lokales Ideal von Ruhm und Attraktivität. Narbung sowie Milch-Blut-Mischungen gehören zum täglichen wie rituellen Leben.
07
Daasanach
Als „Menschen des Deltas“ haben sich die Daasanach kreativ an verändernde Umweltbedingungen angepasst. Ihr Schmuck – oft aus recycelten Materialien wie SIM-Karten und Flaschendeckeln gefertigt – ist zu einem Markenzeichen geworden. Ihr Leben basiert auf saisonaler Landwirtschaft und Viehzucht nahe des Turkana-Sees.
08
Banna
Die Banna leben in runden Dörfern mit Vieh im Zentrum. Natur, Ahnengeister und traditionelle Ästhetik spielen eine zentrale Rolle. Frisuren, Tonfärbungen und Federschmuck kennzeichnen den sozialen Status. Ihre Zeremonien ehren spirituelle Verbindungen zu Bäumen, Felsen und dem Land selbst.
09
Dorze
Hoch in den grünen Hügeln sind die Dorze Meister des Webens und Erbauer ihrer charakteristischen, turmartigen Bienenkorb-Häuser aus Bambus und Stroh. Diese Konstruktionen halten jahrzehntelang und können versetzt werden, wenn die Bambusbasis sich abnutzt. Obwohl sie nicht zu den Stämmen des unteren Omo gehören, geben sie Einblick in die Hochlandkulturen Südäthiopiens.